Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  31  |  32  |  33  |  34  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 334 Ergebnisse:


pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

Neue Sicherheit: Wie St. Pauli in der Defensive überzeugt

von pauliboy am 31.08.2010 12:28

Die Verteidiger des FC St. Pauli, Zambrano und Thorandt, lassen kaum Chancen zu. Stanislawski: "Defensiv arbeiten, offensiv denken."

HAMBURG. Holger Stanislawski zitiert mit Vorliebe und entwickelt auch mal gern seine eigenen Weisheiten. Der Trainer des FC St. Pauli ist ein Freund von in Stein gemeißelten Sätzen. "Ich gewinne lieber 5:4 als 1:0", ist so einer, den er prägte, "Stillstand ist Rückschritt", ein weiterer. Aktuell aber beherrscht ein anderer die Analysen und Statements des 40-Jährigen: "Defensiv arbeiten, offensiv denken." Eine Vorgabe, die seine Mannschaft in den ersten beiden Partien mehr als zufriedenstellend umsetzte und damit einen weiteren Schritt in ihrer Entwicklung genommen hat. Denn während die Leidenschaft im Spiel nach vorn nach 72 Toren in der Aufstiegssaison konserviert wurde, zeigt sich seine Elf im Spiel gegen den Ball deutlich verbessert.

+++ Die aktuellen Bundesliga-Ergebnisse und die Tabelle finden Sie hier +++

Der Blick in die Statistik weist 16 eigene Torchancen und damit den Bundesliga-Topwert aus. Auf der Gegenseite wurden Freiburg und Hoffenheim in den ersten beiden Partien neun Einschussmöglichkeiten eingeräumt: neue Liga, neue Sicherheit. Bei St. Pauli wird es nur alle 20 Minuten gefährlich. "Wir stehen ganz gut", bestätigt Markus Thorandt, "und haben gesehen, dass wir auch gegen Bundesligamannschaften bestehen können." Gemeinsam mit Neuzugang Carlos Zambrano bildet der 29-Jährige die neu formierte Innenverteidigung beim Aufsteiger. "Ich bin sehr zufrieden mit den beiden", lobt Stanislawski sein favorisiertes Duo. Fabio Morena, sechs Jahre lang Kapitän und Abwehrchef in Personalunion, bleibt momentan nur der Platz auf der Bank, Ralph Gunesch und Marcel Eger erlebten den Auftakt vor dem Fernsehschirm und auf der Tribüne.
Vor allem Zambrano überzeugt. Der Mix aus Freundlichkeit und Schüchternheit, den der 21-Jährige versprüht, ist auf dem Platz schnell verflogen. Zambrano besticht durch Härte, Spielverständnis und ein Übermaß an Cleverness und Abgezocktheit. Mehr als 70 Prozent gewonnene Zweikämpfe sprechen für sich und ihn, 112 Ballkontakte ebenfalls. Sportchef Helmut Schulte ist auf dem Transfermarkt ein Volltreffer gelungen, und Stanislawski hat dem bis 2012 von Schalke 04 ausgeliehenen Abwehrmann, St. Pauli besitzt eine Kaufoption, den richtigen Partner zugeteilt. Die peruanisch-bajuwarische Verbindung hat neutralisierenden Charakter und wirkt auf die auch aufgrund der offensiven Ausrichtung anfällige Defensive wie ein Zaubertrank. Bereits in Freiburg stellte das Duo viermal erfolgreich eine Abseitsfalle auf, Hoffenheim tappte am Sonnabend gar neunmal hinein. "Die beiden haben sich richtig gut aufeinander abgestimmt", hat der Trainer festgestellt. Zufriedenheit, die sich gegen den Ball auf elf Positionen einstellt. Alle arbeiten defensiv, schaffen Überzahlsituationen und minimieren des Gegners Chance auf Torabschlüsse. Zwei der drei Pflichtspielgegentore fielen nach ruhenden Bällen, gegen Hoffenheim wie beim Pokal-Aus in Chemnitz durch einen Eckball.St. Pauli ist bereit für die Liga, sogar die Tabellenführung wäre bei derartigen Statistikwerten keine Überraschung. Doch was bringt ein Chancenverhältnis von 16:9, wenn die Möglichkeiten nicht verwertet werden. Wer keine Tore schießt, kann keine Spiele gewinnen. Ein Satz, der Stanislawski eigentlich gefallen dürfte.

Quelle: http://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1615766/Neue-Sicherheit-Wie-St-Pauli-in-der-Defensive-ueberzeugt.html

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten

pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

Wenn der Panik-Rocker singt und Frau Riemann erzählt

von pauliboy am 31.08.2010 12:20

Bei der Gala zum Saison-Auftakt im St. Pauli Theater waren erstmals Songs aus dem Udo-Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont" zu hören.

Katja Riemann bei der Gala zur Eröffnung der Spielzeit des St. Pauli Theaters.
Foto: Juergen Joost

HAMBURG. Intendant Ulrich Waller überraschte das illustre Gala-Publikum zur Eröffnung seiner 8. Spielzeit im St. Pauli Theater mit ersten Kostproben aus dem lange geplanten Udo-Lindenberg-Musical. „Andrew Lloyd Waller“ bringt nun die Ost-West-Liebesgeschichte in Koproduktion mit Stage Entertainment in Berlin heraus. Am 13. Januar 2011 ist die Welturaufführung des Udo-Biocals „Hinterm Horizont“ im Theater am Potsdamer Platz. „Genau dort, wo die Mauer gestanden hat, wünschte sich Lindenberg die Aufführung“, sagte Waller.

Der Panik-Rocker durfte 1983 als erster und einziger westdeutscher Pop-Star im Palast der Republik auftreten. Serkan Kaya singt und spielt Udo, beherrscht schon perfekt das Nölen und den laschen Hüftschwung. Mit seinem FDJ-Mädchen Jessy (Josephin Busch) beschwor er im Duett die Kraft der Liebe mit dem Titelsong „Hinterm Horizont“.

Ulrich Waller und Thomas Collien, das Leitungsduo der Traditionsbühne, führte gut gelaunt durch den Abend, bedankte sich bei Freunden und Förderern und gab mit Gastsauftritten bis kurz vor Mitternacht einen Ausblick auf die kommende Saison. Katja Riemann erzählte von einer Reise im Liegewagen nach Paris. Burghart Klaußner, „unser Mann in Hollywood“, sang Ausschnitte aus seinem neuen Programm „Zum Klaussner“.
Marlene Jaschke, seit dem Auftritt in Wagners Villa Wahnfried mit ihrer „Ring“-Clowneske in Bayreuth-Weihen, trällerte das Rheintöchter-Trio. Rolf Claussen improvisierte mit Hilfe des Publikums eine Abschiedshymmne auf den amtsmüden Ersten Bürgermeister „Ole, bye bye, jetzt bist du endlich frei“ und ließ ein Feuerwerk aus Pointen und Knalltüten platzen. Auch Kabarettist Matthias Deutschmann konnte sich satirische Kommentare zur Hamburger Lokalpolitik nicht verkneifen.

Die Hansa-Boys spielten schon mal zur dritten Saison im Hansa-Theater ab 28. Oktober auf. Die Zuschauer verschafften mit ihrem Jubel für die flinke Ballartistik dem Trickfußballer Arthur Mansilla einen Auftritt in der Variété-Show. Gustav Peter Wöhler kehrt in „Anatevka“ auf die Kiezbühne zurück und Dominique Horwitz mit einem neuen Jacques Brel-Programm.

Wallers Spielplan setzt mit der deutschen Erstaufführung von Florian Zellers Komödie „Die Wahrheit“ (mit Herbert Knaup) auf Neues, aber auch auf Bekanntes mit vielen Publikumslieblingen.

Quelle: http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1616220/Wenn-der-Panik-Rocker-singt-und-Frau-Riemann-erzaehlt.html

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten

pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

Kiez, Kult – und ein neuer Star

von pauliboy am 31.08.2010 12:17


Gerald Asamoah kickt für den FC St. Pauli
Der Kiezclub FC St. Pauli ist zurück in der Bundesliga – mit neuem Stadion, neuem Schwung und bald auch einem neuen Star: Gerald Asamoah, 31.
Bagger schaufeln Sandberge zur Seite. Arbeiter verlegen Grasbahnen. Das Trainingsgelände des FC St. Pauli, an der Kollaustraße im beschaulichen Niendorf in Hamburgs Nordwesten gelegen, ist unvollendet. Der Verein ist in den vergangenen Jahren aus der Dritten Liga in die Bundesliga marschiert und gönnt sich einen Ausbau der Rasenplätze. Trainer Holger Stanislawski schreitet mit konzentriertem Gesicht und kernigem „Moin“ aus seinem Büro, das in einem weißen Container untergebracht ist, neben den kargen Räumen für seine Co-Trainer André Trulsen und Klaus-Peter Nemet. Während „Stani“, wie ihn alle hier nennen, im Nieselregen auf dem Grün an der Clubkneipe „Zügellos“ Hütchen aufstellt und Tore verschiebt, läuft ein paar Hundert Meter entfernt Gerald Asamoah mit Konditionstrainer Pedro Gonzalez seine Runden. Auch die beiden beackern eine Baustelle – Asamoahs Körper. Nach einem Sehnenteilabriss im Oberschenkel braucht der bullige Angreifer noch ein paar Tage, um mitspielen zu können.

Der Club vom Kiez werkelt an allen Ecken und Enden an einer erfolgreichen Zukunft – mit einem Star, einer erweiterten Übungsheimat und einem neuen Stadion. Das einst altersschwache Millerntor an der Reeperbahn erstrahlt mit einer prächtigen Südtribüne und einer gerade eröffneten Haupttribüne als moderner Fußballtempel. Selbst VIP-Logen, 39 an der Zahl, gibt es nun, früher undenkbar im antikapitalistischen Fußball-Dorado mit dem Totenkopffahnenmeer. Ein Bundesligamatch haben die Paulianer in ihrer renovierten Spielstätte bereits absolviert – es endete am Samstagabend mit einem unglücklichen 0:1 gegen Hoffenheim. Beim nächsten Heimspiel gegen den Stadtrivalen HSV wird die Arena wieder aus allen Nähten platzen und wie gewohnt vor dem Anpfiff „Hells Bells“ von AC/DC aus den Boxen dröhnen. Gerald Asamoah will dann unbedingt einlaufen in dieses Theater der Gefühle.
43 Spiele für Deutschland
Bald 32 Jahre alt ist der gebürtige Ghanaer mittlerweile. 43-mal hat er für die deutsche Nationalmannschaft gespielt, sechs Tore geschossen. Jetzt hat ihn Felix Magath, bei dem Asamoah auf Schalke kaum mehr eine Chance auf Einsätze gehabt hätte, für zwei Jahre nach Hamburg verliehen. Im Anschluss wird der Stürmer nach Gelsenkirchen zurückkehren und einen langfristigen Vertrag bekommen, um in einer noch zu findenden Funktion für den Verein zu arbeiten, dessen Fans ihn als blauweiße Institution verehren. Besonders gegen den verhassten Ruhrpottnachbarn Borussia Dortmund hat Asa, wie er gerufen wird, oft besonders emotionale Spiele hingelegt.

Nun läuft Asa mit Pauli-Kraftcoach Gonzalez, lässt sich von Pauli-Physiotherapeut Peter Ott durchkneten und fängt in dieser Woche wieder mit dem Balltraining an. Der Stürmer lebt in einem Appartement in der Hamburger Hafencity und wartet darauf, dass seine Familie nachkommt. Sobald Ehefrau Linda, eine Engländerin, und seine Kinder – die Zwillinge Jaden William und Jada Gwendolin (3 Jahre) sowie die zehn Monate alte Jerilynn Shantrice – da sind, will er mit ihnen in ein Haus im ruhigen Stadtteil Eppendorf ziehen.

Von Asa wird viel erwartet
Die Abgeschiedenheit wird Gerald Asamoah brauchen. Auf ihm lastet eine Menge Druck. Der FC St. Pauli reüssierte in der Vergangenheit als starfreie Fußballzone, als Kollektiv, das von seiner Kampfkraft lebte und als schwer auszurechnen galt. Sobald Asamoah fit ist, werden sich die Gegner jetzt auf ihn fokussieren. Am Trainingsplatz an der Kollaustraße dient er momentan als begehrtestes Fotomotiv. Auf dem kurzen Weg in die Kabine neben dem „Zügellos“ schüttelt er Hände wie ein schwer beschäftigter Diplomat und muss jedem kurz die Frage beantworten, wie gut ihm Hamburg gefalle. „Tolle Stadt“, antwortet er in Serie.

Quelle: http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/tid-19660/fc-st-pauli-kiez-kult-und-ein-neuer-star_aid_546996.html

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten

Mario0910

41, Männlich

Beiträge: 1

Re: Willkommen!

von Mario0910 am 31.08.2010 02:11

kann mich nur anschließen ;-)

lg Mario

Antworten

pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

Führungen mit Kuratorin Diana Schmies

von pauliboy am 31.08.2010 01:12

Das St. Pauli JAHR100 - eine Zeitreise durch die Vereinsgeschichte unseres FC St. Pauli, ausgestellt im temporären Ausstellungsgebäude auf dem Vorplatz der Südtribüne. Ab sofort werden jeweils ...

...am Donnerstag (um 19 Uhr) und am Sonnabend (um 15 Uhr) Führungen durch das Museum mit Kuratorin Diana Schmies angeboten.

Der Eintrittspreis liegt bei 3,50 (Jugendliche bis 16 Jahre), 5,- Euro ermäßigt (Studenten, Vereinsmitglieder) bzw. 7,- Euro (Vollzahler).

Weitere Infos zur Ausstellung findet Ihr unter www.fcstpauli100.com/ausstellung.


Quelle: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=7016&menuid=57&topmenu=112

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten

pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

St. Pauli gegen HSV: Sechs VIP-Plätze für das Hamburg-Derby

von pauliboy am 31.08.2010 01:10


Auf dieses Duell wartet ganz Hamburg seit acht Jahren: Durch die Rückkehr des FC St. Pauli in die Fußball-Bundesliga treffen die Kiez-Kicker und der Stadtrivale HSV diese Saison endlich wieder aufeinander. Und Sie sind im Millerntor-Stadion mit dabei – und das mit bis zu sechs Personen. Das bereits ausverkaufte Derby genießen Sie dank L`TUR, dem offiziellen Sponsor des FC St. Pauli in der Kategorie Kapitän, ganz exklusiv: mit Tickets für die Business-Seats und Zugang zum Ballsaal, dem VIP-Bereich des FC St. Pauli. In sieben Bundesliga-Heimspielen gegen den HSV gelang dem FC St. Pauli noch kein Sieg. Am vierten Spieltag der neuen Saison (17., 18. oder 19. September) könnte es so weit sein. Verfolgen Sie es live im Stadion.
Leistungsbeschreibung
Sie bieten für etwas, was Sie so nicht kaufen können: Sechs Karten Business-Seats auf der neuen Haupttribüne im Millerntor-Stadion für das ausverkaufte Bundesliga-Spiel des FC St. Pauli gegen den Hamburger SV am 17., 18. oder 19. September 2010. Zugang zum Ballsaal, dem VIP-Bereich des FC St. Pauli. Im Ballsaal: umfangreiches Speisenangebot, angerichtet am hochwertigen Buffet. Eigene Anreise. Ohne Übernachtung. Den Auktionserlös leiten wir direkt, ohne einen Cent Abzug, an das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden weiter.

Quelle: http://www.unitedcharity.de/Home/Projekte/Baerenherz-Kinderhospiz-Wiesbaden/VIP-beim-FC-St.-Pauli

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten

pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

Vortrag vor 200 Managern zugunsten des Fanladens

von pauliboy am 31.08.2010 01:07

Vizepräsident Dr. Bernd-Georg Spies, im „Nebenjob“ als Managing Director für Russell Reynolds tätig, ist am Dienstagmorgen zu Gast bei Airbus in Finkenwerder. Dort hält er einen Vortrag vor über 200 bundesweit tätigen Personalmanagern. Und was hat das mit dem Fanladen St. Pauli zu tun?


Auf den ersten Blick vielleicht nicht so viel. Doch für seinen Redebeitrag in Finkenwerder hat Dr. Spies eine Gage in Höhe von 2.500 Euro vereinbart. Diese Summe wird er dem Fanladen St. Pauli zugute kommen lassen. Die Übergabe erfolgt am Freitag im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des Fanprojekts.

Alle Infos zum Fanladen St. Pauli, den Spendenaufruf sowie zur Party anlässlich des 20. Geburtstags findet Ihr auf www.stpauli-fanladen.de.


Quelle: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=7197&type=2&menuid=57&topmenu=112

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten

pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

FC St. Pauli - Hamburger SV

von pauliboy am 31.08.2010 01:06

Das dritte September-Wochenende ist jetzt schon dicke im Kalender aller Hamburger Fußballfreunde braun bzw. blau markiert:
Am Millerntor steigt das erste Bundesliga-Derby seit langem zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV. Bereits am Montag zuvor, dem 13. September um 19.30 Uhr, treffen beide Vereine schon aufeinander - auf der Bühne des "Knust" (Neuer Kamp 30).

Spielführer des HSV wird an diesem braun-blauen Abend Axel Formeseyn (Autor des zum Fußballbuch des Jahres 2009 nominierten "Unser HSV"), des FC St.Pauli Michael Pahl (Autor des zum Fußballbuch des Jahres 2010 nominierten "FC St. Pauli. Das Buch") sein. Seit Schulzeiten sind die beiden Fans und Autoren eng befreundet - trotz der Rivalität ihrer Vereine. Gemeinsam mit vielen Gästen, ehemaligen Spielern und Künstlern, zelebrieren Formeseyn und Pahl nun das wohl brisanteste "Lokalderby" Deutschlands auf ihre Weise: mit vielen bunten Geschichten und Anekdoten zwischen Augenzwinkern und Seitenhieb. Dabei wird nicht nur gelesen und gelästert, sondern auch geforscht: Wer hat den schlimmsten Fan-Song? Wer gewinnt das Frisuren-Duell? Zusätzlich haben sich auch musikalische Gäste angekündigt.

Der Eintritt beträgt 7 €, der Erlös des Abends geht komplett und zu gleichen Teilen an die Fanprojekte beider Vereine!

Quelle: http://www.fcstpauli.com/magazin/artikel.php?artikel=7226&type=2&menuid=57&topmenu=112

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten

pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

Ralf Rangnick lobt St. Paulis Trainer, Fans und Standards

von pauliboy am 30.08.2010 23:33

HAMBURG. Mit dem Bus und drei Punkten im Gepäck verließ der Hoffenheimer Tross am späten Sonnabend gegen 22 Uhr den Stadtteil St. Pauli. Darin ein zufriedener Trainer Ralf Rangnick, 52, der den Hamburgern zuvor noch höflich Komplimente bereitet hatte.

Abendblatt:

Herr Rangnick, wäre es provokant, von einem glücklichen Sieg zu sprechen?

Ralf Rangnick:

Nein, es war ein sehr intensives Spiel von beiden Seiten. Wir haben in der ersten Halbzeit viel zu viel mit langen Bällen operiert. Die zweite Hälfte war dann besser, aber immer noch nicht gut. Dass wir am Ende dann das Tor machen, war sicherlich etwas glücklich. Es hatte lange nach einem Unentschieden ausgesehen.

Da passt es, dass am Ende eine Ecke zum Tor führte, oder?

Ja, irgendwie schon. Wobei ich sagen muss, dass mir St. Paulis Standardsituationen viel besser gefallen haben. Ich bin mir sicher, dass hier am Millerntor nicht viele Mannschaften gewinnen werden.

Worauf gründet Ihre Einschätzung?

Im Vergleich zu unserem letzten Aufeinandertreffen vor drei Jahren hat sich St. Pauli unglaublich verändert. Das ist eine spielerisch starke Mannschaft. Und es steckt System dahinter. Das ist das Verdienst von Holger Stanislawski. Hinzu kommen die Fans. Diese Stimmung hier ist unvergleichlich und für die Gegner nicht angenehm. Das sind ja fast englische Verhältnisse.

Sie tippen auf den Klassenerhalt?

Ich glaube, dass sich St. Pauli da keine Sorgen zu machen braucht. Die werden den Grundstein für den Klassenerhalt zu Hause legen. Das einzige, was es vielleicht zu kritisieren gibt, waren die Platzverhältnisse für diesen Zeitpunkt der Saison. Allerdings hat Holger mir erklärt, dass hier am vergangenen Wochenende ein Fanturnier stattgefunden hat. Und das passt dann ja auch wieder zu St. Pauli.Aufgezeichnet von: Lutz Wöckener

Quelle: http://www.abendblatt.de/sport/fussball/st-pauli/article1614624/Ralf-Rangnick-lobt-St-Paulis-Trainer-Fans-und-Standards.html

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten

pauliboy
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 60

Tribünen-Ärger: St. Pauli reagiert

von pauliboy am 30.08.2010 23:20


Begehung der neuen Haupttribüne mit der MOPO: Stadionprojektmanager gibt zu: "An einigen Stellen ist die Sicht nicht optimal." Plexiglas statt Stahlgeländer?
VON BUTTJE ROSENFELD, NILS WEBER

St. Paulis erstes Bundesliga-Heimspiel seit acht Jahren war auch gleichzeitig die Premiere für die neue Haupttribüne. Die Einweihung des Schmuckstücks gegen Hoffenheim bereitete den meisten der 4600 Besucher große Freude. Aber es gab bei einigen Fans auch Ärger. Vor allem in der ersten Reihe von H 2 und H 7 sowie an einigen Zugängen gab es Klagen über Sichtbehinderungen durch Stahlgeländer.

Am Montag machte die MOPO zusammen mit St. Paulis Stadionprojektmanager Torsten Vierkant eine Begehung. Der Macher gab zu: "An einigen Stellen ist die Sicht nicht optimal." Doch er verwies auch auf die Sicherheitsvorschriften, die eingehalten werden müssten: "Es gibt eine Versammlungsstätten-Verordnung – und da sind die Absturzhöhen vorgegeben." Konkret: Vor den Sitzen der ersten Reihe sind 90, vor Auf- und Abgängen ("Mundlöcher") 110 Zentimeter Geländer-Höhe vonnöten. Völlig zu Recht, wie die MOPO vor Ort selbst fesstellte.

Die Crux: Diese im Beton verankerten Stahlrohre sind bei einigen Besuchern im wahrsten Sinne des Wortes auf Augenhöhe und mindern die Sicht und somit das Vergnügen. MOPO-Reporter Buttje Rosenfeld (1,86 m) konnte drüber hinweg-, Torsten Vierkant (1,72 m ) unterdurchsehen. Fans, deren Größe dazwischen liegt, haben ein Problem.
St. Pauli reagiert auf das Unwohlsein seiner Kundschaft. Vierkant: "Wir werden prüfen, ob wir vielleicht Plexiglas einsetzen können." Schlusswort von Wolfgang Helbing, Geschäftsführer der Millerntor-Stadion-Betriebsgesellschaft: "Es ist an einigen Stellen nicht ganz leicht, einen Spagat zwischen vernünftiger Absturzsicherung und Komfort für unsere Fans hinzukriegen."

Quelle: http://www.mopo.de/2010/20100831/sport/stpauli/tribuenen_aerger_st_pauli_reagiert.html

»Wer bei Pauli unterschreibt, dem ist klar, dass er dem Klassenkampf gewachsen ist.« (Über das Anforderungsprofil eines Kiez-Kickers)

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  31  |  32  |  33  |  34  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite